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Matrix 22 · Rechenmethode

Geburtsdatum in Matrix 22: Berechnung mit drei nachvollziehbaren Beispielen

Verfolgen Sie die tatsächlichen Matrix-22-Rechenschritte vom Geburtsdatum bis zur Mitte, anhand von drei geprüften Beispielen.

MATRIX 22 · GEBURTSDATUM BERECHNEN

Das Geburtsdatum bildet den Ausgangspunkt der Berechnung

Matrix 22 nutzt das Geburtsdatum als Grundlage für eine persönliche Zahlenkarte. Das Datum besteht aus Tag, Monat und Jahr. Der Algorithmus verarbeitet diese Angaben in einer festgelegten Reihenfolge, bevor die untere Position und die Mitte bestimmt werden. Anschließend entstehen weitere Verbindungen aus den bereits berechneten Werten. Alle Ziffern des Datums einfach in einer einzigen Rechnung zusammenzuzählen, würde dagegen nicht den tatsächlichen Ablauf der Anwendung wiedergeben. Die folgenden Beispiele zeigen deshalb jeden Rechenschritt getrennt.

Prüfen Sie zuerst, ob das richtige Datum ausgewählt wurde. Der 9. April 1991 wird im deutschsprachigen Raum üblicherweise als 09.04.1991 geschrieben. Technisch kann dasselbe Datum als 1991-04-09 gespeichert werden. Entscheidend ist, dass der Tag neun und der Monat vier bleiben. Werden Tag und Monat verwechselt, können mehrere Positionen andere Werte bekommen. Eine sorgfältige Kontrolle der Eingabe spart Zeit, weil Sie nachher nicht versuchen müssen, ein falsch berechnetes Diagramm zu erklären.

Wie die Reduktion auf die Werte eins bis zweiundzwanzig funktioniert

Der Rechner von Matrix 22 verwendet Zahlen von eins bis zweiundzwanzig. Wenn ein Ergebnis größer als zweiundzwanzig ausfällt, addiert er dessen Ziffern und prüft den neuen Wert. Aus dreiunddreißig wird drei plus drei gleich sechs. Neununddreißig wird zu drei plus neun gleich zwölf. Zweiundzwanzig bleibt hingegen zweiundzwanzig. Die Anwendung verwendet ausdrücklich nicht die Regel, jeden Wert automatisch auf eine einstellige Zahl zu bringen. Deshalb muss der Unterschied zwischen zweiundzwanzig und vier erhalten bleiben.

Diese Vorschrift ist bereits beim Geburtstag wichtig. Ein Tag neunundzwanzig wird zu elf, da zwei plus neun elf ergibt. Ein Tag einunddreißig wird zu vier. Ein Tag einundzwanzig bleibt einundzwanzig. Notieren Sie sowohl den ursprünglichen Tag als auch den reduzierten Wert. Wenn beispielsweise aus einunddreißig die Vier entsteht, muss in den nächsten Additionen die Vier verwendet werden. Auf diese Weise bleiben spätere Ergebnisse wie die untere Position und die Mitte mit dem Quellcode der Anwendung vereinbar.

Der Jahreswert entsteht durch die Summe der Jahresziffern

Für das Jahr verwendet Matrix 22 nicht die vierstellige Jahreszahl selbst. Es addiert zunächst die einzelnen Ziffern. Bei 1991 ergibt eins plus neun plus neun plus eins den Wert zwanzig. Bei 1988 ergibt eins plus neun plus acht plus acht zunächst sechsundzwanzig, reduziert auf acht. Das Jahr 2000 liefert zwei plus null plus null plus null, also zwei. Diese reduzierten Jahreswerte gehen zusammen mit Tag und Monat in die nächsten Schritte ein.

Deshalb dürfen Sie die Zahl 1991 nicht einfach zu einem Geburtstag oder Monatswert addieren. Ebenso wenig wird das gesamte Datum vorab in einer einzigen Ziffernsumme aufgelöst. Der Ablauf ist festgelegt: Tag bestimmen, Monat bestimmen, Jahresziffern addieren, Werte bei Bedarf reduzieren. Erst wenn diese drei Bestandteile bekannt sind, entsteht die erste zusammengesetzte Position. Die getrennte Darstellung ist zugleich eine gute Kontrolle, falls die eigene Rechnung von der Anzeige abweicht.

Die untere Position wird zuerst berechnet

Die untere Position entsteht aus der Summe des reduzierten Tages, des Monats und des reduzierten Jahreswerts. Übersteigt die Summe zweiundzwanzig, wird sie erneut reduziert. Für den 9. April 1991 verwenden wir neun, vier und zwanzig. Neun plus vier plus zwanzig ergibt dreiunddreißig. Drei plus drei ergibt sechs. Die untere Position ist also sechs. Diese Zahl ist nicht nur ein weiterer Eintrag im Diagramm, sondern wird unmittelbar danach für die Mitte gebraucht.

Schreiben Sie die Rechnung am besten als «33 → 6» auf. So bleibt erkennbar, dass dreiunddreißig eine Zwischensumme war und sechs der gespeicherte Wert ist. In der nächsten Formel wird die Sechs weiterverwendet. Würde man stattdessen dreiunddreißig einsetzen, würde das Ergebnis nicht dem Algorithmus entsprechen. Die untere Position ist somit ein notwendiger Übergang zwischen dem Geburtsdatum und dem zentralen Wert der Karte.

Vier Zahlen ergeben zusammen die Mitte

Die Mitte wird aus Tag, Monat, Jahr und bereits reduzierter unterer Position berechnet. Für unser Beispiel sind die vier Werte neun, vier, zwanzig und sechs. Ihre Summe ist neununddreißig. Weil sie größer als zweiundzwanzig ist, reduziert man sie durch drei plus neun auf zwölf. Die Mitte lautet zwölf. Sie stammt nicht direkt aus dem Geburtstag oder einer einzigen Zahl des Datums, sondern aus einem zweiten zusammengesetzten Rechenschritt.

Die vollständige Folge ist: 9. April 1991 → Tag neun, Monat vier, Jahreswert zwanzig → untere Position sechs → Mitte zwölf. Jede Stufe kann selbstständig nachgerechnet werden. Erscheint auf dem Bildschirm ein anderer Wert, kontrollieren Sie zunächst das Datum, dann die Summe der Jahresziffern und schließlich die untere Position. Erst danach überprüfen Sie die letzte Addition. Dieses Vorgehen ist deutlich zuverlässiger, als die Bedeutung eines möglicherweise falsch entstandenen Ergebnisses zu diskutieren.

Zweites Beispiel: der 22. November 1988

Beim 22. November 1988 bleibt der Tag zweiundzwanzig unverändert. Der Monat lautet elf. Die Jahresziffern ergeben eins plus neun plus acht plus acht gleich sechsundzwanzig, reduziert auf acht. Damit liegen die Startwerte zweiundzwanzig, elf und acht vor. Für die untere Position rechnen wir zweiundzwanzig plus elf plus acht gleich einundvierzig und reduzieren vier plus eins zu fünf. Die Mitte ist zweiundzwanzig plus elf plus acht plus fünf gleich sechsundvierzig, reduziert auf zehn.

Der Grundaufbau lautet somit Tag zweiundzwanzig, Monat elf, Jahr acht, unten fünf und Mitte zehn. Das Beispiel verdeutlicht zwei Dinge: Der Tag zweiundzwanzig bleibt als zweiundzwanzig erhalten, und die Mitte wird nicht einfach vom Tageswert übernommen. Vergleichen Sie diese Rechnung mit dem 9. April 1991, der zur Mitte zwölf führte. Beide Daten folgen exakt der gleichen Methode, führen aber über unterschiedliche Zwischenwerte zu verschiedenen Ergebnissen.

Drittes Beispiel: der 31. Dezember 2000

Beim 31. Dezember 2000 muss der Tag zuerst reduziert werden. Drei plus eins ergibt vier. Der Monat bleibt zwölf. Der Jahreswert wird durch zwei plus null plus null plus null gleich zwei gebildet. Die untere Position ist vier plus zwölf plus zwei gleich achtzehn. Diese Zahl liegt bereits im erlaubten Bereich. Die Mitte entsteht aus vier plus zwölf plus zwei plus achtzehn gleich sechsunddreißig und wird durch drei plus sechs zu neun.

Damit haben wir Tag vier, Monat zwölf, Jahr zwei, untere Position achtzehn und Mitte neun. In den beiden späteren Rechnungen wurde ausdrücklich die Vier verwendet, nicht der ursprüngliche Tag einunddreißig. Der Vergleich aller drei Beispiele zeigt die mögliche Vielfalt der Ergebnisse: Die Mitten lauten zwölf, zehn und neun. Trotzdem kommt jedes Resultat nach derselben festen Regel zustande. Das ist die Grundlage einer nachvollziehbaren Erklärung des Matrix-22-Rechners.

Auch die vier Eckverbindungen stammen aus dem Datum

Aus den Hauptwerten berechnet die Anwendung vier Eckverbindungen. Oben links werden Tag und Monat addiert. Oben rechts werden Monat und Jahr verbunden. Unten rechts folgt die Summe aus Jahr und unterer Position. Unten links werden untere Position und Tag addiert. Ergibt eine dieser Rechnungen mehr als zweiundzwanzig, wird erneut reduziert. Zusätzliche Angaben oder ein zweites Geburtsdatum sind für diese vier Grundverbindungen nicht erforderlich.

Beim 31. Dezember 2000 haben wir Tag vier, Monat zwölf, Jahr zwei und unten achtzehn. Oben links ergibt vier plus zwölf den Wert sechzehn. Oben rechts ergibt zwölf plus zwei vierzehn. Unten rechts ergibt zwei plus achtzehn zwanzig. Unten links ergibt achtzehn plus vier zweiundzwanzig. Alle vier Werte liegen bereits im zulässigen Bereich. Die Eckverbindungen tragen also sechzehn, vierzehn, zwanzig und zweiundzwanzig. Sie werden genau in dieser Reihenfolge ihren Positionen zugeordnet.

So prüfen Sie Ihr Ergebnis in der Anwendung

Öffnen Sie Matrix 22 und kontrollieren Sie Ihr ausgewähltes Geburtsdatum. Halten Sie den Tag, den Monat und den reduzierten Jahreswert schriftlich fest. Berechnen Sie dann die untere Position und die Mitte und notieren Sie bei jeder Reduktion die ursprüngliche Summe. Anschließend prüfen Sie die vier Eckverbindungen. Mit dieser kurzen Übersicht kennen Sie die rechnerische Grundlage Ihrer Karte und können sich den weiterführenden Themen zuwenden.

Die Rechnungen sind reproduzierbar und können unabhängig von der symbolischen Darstellung überprüft werden. Die Anwendung verwendet die Zahlen und Positionen danach als Ausgangspunkt für interpretierende Texte. Ein Thema wie neue Perspektiven kann beispielsweise dazu anregen, verschiedene Lösungswege in einer persönlichen Frage zu betrachten. Wenn Sie die Herkunft der Zahlen kennen, können Sie diese Texte in ihrem tatsächlichen Zusammenhang lesen, statt allgemeine Aussagen mit einem einzelnen Geburtstag gleichzusetzen.

Weiter zur persönlichen Karte

Der Leitfaden zur persönlichen Karte zeigt, wie die hier berechneten Werte auf dem Diagramm angeordnet und symbolisch gelesen werden.

Häufige Fragen zur Berechnung

Addiert Matrix 22 einfach alle Datumsziffern?

Nein. Tag, Monat und die Ziffern des Jahres werden zunächst getrennt behandelt. Erst danach entstehen untere Position und Mitte.

Weshalb bleibt der Geburtstag zweiundzwanzig erhalten?

Die Reduktion wird nur ausgelöst, wenn der Zahlenwert größer als zweiundzwanzig ist.

Welche Mitte ergibt der 31. Dezember 2000?

Die Ausgangswerte sind vier, zwölf und zwei. Unten entsteht achtzehn, und die Mitte wird von sechsunddreißig zu neun reduziert.

Kann ich das Verfahren mit meinem eigenen Datum wiederholen?

Ja. Die Regeln bleiben für gültige Daten gleich: Ausgangswerte, untere Position, Mitte und Eckverbindungen. Persönliche Matrix-22-Karte: Aufbau und Positionen

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